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Was kann nun in derartigen Situationen geschehen?

 

 

Kann - wie vorstehend beschrieben - ein Schädelknochen, der entfernt werden musste, erhalten bleiben und später wieder eingesetzt (replantiert) werden, dann ist dies möglich und sinnvoll, wenn sowohl die Aufbewahrungsart als auch der Zeitpunkt der Replantation korrekt gewählt werden. Dies kann nur vom Operateur entschieden werden.

 

 

Ist aber ein Stück des Hirnschädels bleibend verloren gegangen, dann muss die Entscheidung fallen, ob ein Ersatz erfolgen muss und welches mögliche Ersatzmaterial zum Ausgleich des vorhandenen Knochendefektes Verwendung finden kann. Dabei sollten folgenden Gesichtspunkte eine wesentliche Rolle spielen:

 

Der Knochenersatz sollte vor der Operation angefertigt sein, was ohne Schwierigkeiten mit einer im Computertomogramm erhobenen Datenaufnahme möglich ist. Diese Daten können an die DMD GmbH Cranio Construct übergeben werden, die ein individuelles Implantat innerhalb von einer Woche erstellen kann. In besonderen Fällen ist die DMD in der Lage, auch innerhalb von zwei bis drei Tagen ein solches zu fertigen.
 

Das Implantat muss so stabil sein, dass es allen Belastungen ohne zu zerbrechen standhält. Das von der DMD verwendete Rein-Titan konnte in langjähriger Erfahrung diesen Ansprüchen ausnahmslos bei allen Patienten genügen.
 

Das Implantat muss aus einem Material bestehen, dass absolut gewebeverträglich (biokompatibel) und nach dem geltenden Medizinprodukte-Gesetz zertifiziert bzw. zugelassen ist. Das von der DMD verwendete Rein-Titan erfüllt diese Voraussetzungen und entspricht dem Material, das seit Jahrzehnten in der Unfallchirurgie, in der Orthopädie, in der Zahnheilkunde, in der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und in der Kieferchirurgie täglich und weltweit eingesetzt wird. Zudem wird es nur fräsend-spanend bearbeitet, so dass das ursprüngliche Metallgefüge nicht verändert wird und sich nicht wie beim Gießen möglicherweise Oxyd- oder Quarzanteile einlagern.
 

Das Implantat muss passgenau sein. Die DMD liefert ein Implantat, das mit hoher Präzision für den Defektausgleich geschaffen wird. Daher sollte das Implantat sollte nicht über den Zwischenschritt eines realen Modells, sondern direkt virtuell am Computer selbst konstruiert werden, um präzisionsmindernde Arbeitsschritte zu vermeiden und es schneller zur Verfügung zu stellen.
 

Die Fixierungsmöglichkeiten des Implantates am verbliebenen Schädelknochen mit Titanschrauben müssen absolut stabile Konstruktionen darstellen, die jedwede Verschiebung oder Lockerung verhindern, wie dies bei den DMD-Implantaten der Fall ist.
 

Die DMD ist jederzeit in der Lage, mit eigenen, für das Unternehmen tätigen, erfahrenen Operateuren und Radiologen die individuelle Konstruktion mit den medizinischen Auftraggebern abzustimmen.

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